Vereinsgeschichte

Gründung

Der OSC 04 Rheinhausen e. V. entstand 1971 aus der Fusion des TuS Rheinhausen und ESV Jahn Rheinhausen. Mit seinen rund 2800 Mitgliedern zählt der OSC 04 Rheinhausen zu den größeren Sportvereinen in Nordrhein-Westfalen.

Die Geschichte des OSC 04 Rheinhausen reicht bis ins Jahr 1902 zurück, in dem die Turnerschaft Friemersheim/Bliersheim als ältester Ursprungsverein ihr Gründungsjahr verzeichnet. In der Folgezeit lassen sich zahlreiche weitere Vereine der Chronik des OSC 04 Rheinhausen zuordnen.
Am 13. August 1971 wurde letztlich mit großer Mehrheit der Zusammenschluss der beiden Vereine Turn- und Spielverein 04 Rheinhausen e. V. und Eisenbahner Sportverein Jahn Rheinhausen 04 e. V. zum OSC 04 Rheinhausen e. V. beschlossen. Die beiden damaligen Vereinsvorsitzenden Günther Klinge (TuS 04) und Paul Raue (ESV Jahn), unterzeichneten noch am selben Abend den Fusionsvertrag und stellten gemeinsamen und gleichberechtigt den neuen Vereinsvorsitz.
Neben Sportarten wie Handball, Badminton, Rehasport, Fußball, Turnen, Leichtathletik Schach, Tanzen oder Kampfsport fanden und finden sich auch seltenere Sportarten im Abteilungsangebot des OSC 04 Rheinhausen. Dazu zählen: Basketball, Cricket, Faustball, Rudersport oder Volleyball

Jugendarbeit

Bereits Anfang der 1970er Jahre engagierte sich der OSC 04 Rheinhausen verstärkt im Bereich der Jugendarbeit und -förderung. 1982 verlieh der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg dem OSC 04 Rheinhausen die Ehrenurkunde für hervorragende Verdienste im Bereich der Jugendarbeit.

Rekorde und Erfolge

  • Ludwig Hummerjohann † sprintete im Jahre 1922 die 100 Meter in 10,6 s und sprang 7,06 m weit.
  • Günter Ortmann wurde 1936 als Spieler der damaligen Nationalmannschaft Olympiasieger im Feldhandball.
  • Gerd Nellen wurde 1951 als Torwart in die Handballnationalmannschaft berufen.
  • Kriemhild Hausmann, Karin Haferkamp, Helga Kuhnke, Adelheid Quass, Gisela Kamp und Erika Schluckebier des TuS Rheinhausen werden 1952 deutscher Meister der weiblichen Jugend im Leichtathletik-Fünfkampf in Kassel. Die 4 x 100-m-Staffel des TuS wird mit Manfred Bernards, Kalle Reimer, Peter Herscu Deutscher Meister der männlichen Jugend. Bei der gleichen Veranstaltung konnte Kriemhild Hausmann auch im Diskuswurf die Deutsche Jugendmeisterschaft erringen.
  • Gisela Haferkamp errang 1958 beim Deutschen Turnfest in München die deutsche Meisterschaft im Siebenkampf der Turnerinnen. 1960 wurde sie Deutsche Meisterin im Trampolinspringen.
  • Wolfgang Fischer (TuS) stellt 1961 im 400­m­Lauf mit 48,5 Sekunden einen neuen Deutschen Jugendrekord auf.
  • Werner Gosewinkel (TuS) gewinnt 1964 bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Fulda als siebzehnjähriger Läufer den Titel über 1500 Meter.
  • Werner Gosewinkel verteidigte 1965 erfolgreich seinen Titel über 1500 Meter bei den Deutschen-Jugendschaften in Bremerhaven.
  • Werner Gosewinkel sichert sich 1966 bei den Junioren-Europameisterschaften in Odessa die Vizemeisterschaft über 1500 Meter.
  • Manfred Brandt (TuS) wird 1969 Deutscher Vizemeister der Jugend im 1500­m­Lauf und Dietmar Coss bei den gleichen Meisterschaften Dritter im Stabhochsprung.
  • Elfi Meierholz wurde 1971 Deutsche Hallenmeisterin über 60 Meter Hürden. Außerdem stellte sie in 11,6 s über 100 Meter einen neuen deutschen Jugendrekord auf und wurde Deutsche Jugendmeisterin über 100 Meter Hürden.
  • Elfie Meierholz, Gisela Derksen, Ruth Lipien, Hildegard Pleines und Sabine Sabinarz (OSC) stellen 1972 einen neuen Deutschen Rekord im Mannschafts­Fünfkampf der weiblichen Jugend auf.
  • Gisela Derksen wurde 1972 neue Deutsche Jugendmeisterin im Leichtathletik-Fünfkampf.
  • Gisela Derksen, Ruth Lipien und Hildegard Pleines (OSC) werden 1973 Deutsche Vizemeister im Mannschafts­Fünfkampf der Juniorinnen..
  • Peter Kleibrink 1976 nahm er mit der Handballnationalmannschaft an den Olympischen Spielen in Montreal teil.
  • Rolf Heyer wurde 1976 und 1980 Deutscher Jugendmeister im Badminton sowie 1979 zusammen mit Bärbel Murach Deutscher Badminton-Vizemeister im Mixed.
  • Brigitte Steden, 34-fache Nationalspielerin, errang 1977 alle drei möglichen Titel bei den deutschen Badmintonmeisterschaften.
  • Gerd Rosendahl wurde 1978 als Rechtsaußen der Nationalmannschaft Handballweltmeister.
  • Kirsten Schmieder wurde 1980–82 dreimal hintereinander Deutsche Badmintonmeisterin der Junioren.
  • Daniel Stephan wurde 1994, ebenso wie Achim Schürmann, in den Kader der Handball-Nationalmannschaft berufen. 1998 wurde er zum Welthandballer des Jahres ernannt.
  • Günther Klinge † war in seiner mehr als 70-jährigen Vereinsmitgliedschaft beim OSC 04 Rheinhausen 40 Jahre im Vorstand, davon 26 Jahre als Vorsitzender (Ernennung zum Ehrenvorsitzenden im Jahre 1996).
  • Alyssa Tagbo wird 2018 in Wattenscheid Deutsche Jugendmeisterin im Weitsprung und Vizemeisterin im Hochsprung der W15. Mit dem Sieg im Siebenkampf bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Wesel krönt Alyssa Tagbo ihr erfolgreiches Wettkampfjahr.
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